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Was ist Website-Indexierung?
Die Website-Indexierung ist der Prozess, durch den eine Suchmaschine Webseiten findet, deren Inhalt analysiert und Informationen darüber in ihre Datenbank aufnimmt. Erst dann hat die Seite die Chance, bei relevanten Suchanfragen von Nutzern in den Suchergebnissen zu erscheinen. Ist eine Seite nicht indexiert, nimmt sie nicht an der organischen Suche teil: Nutzer können sie weder über Google, Bing, Yandex noch über eine andere Suchmaschine finden, selbst wenn die Seite über einen direkten Link erreichbar ist.

Der Indexierungsprozess besteht typischerweise aus mehreren Schritten. Zunächst muss der Suchmaschinen-Crawler die URL finden. Dies kann er über interne Links der Website, die Sitemap (sitemap.xml), externe Links, die Google Search Console oder andere Signale tun. Anschließend ruft der Crawler die Seite auf und prüft sie. Dabei überprüft er den Server-Antwortcode, den Inhalt, die Header, Meta-Tags, Canonical-Tags, die robots.txt-Datei, die Ladezeit, die HTML-Struktur und weitere technische Parameter. Danach entscheidet die Suchmaschine, ob die Seite in den Index aufgenommen wird und für welche Suchanfragen sie relevant sein könnte.
Es ist wichtig zu verstehen, dass das Entdecken einer Seite und ihre Indexierung nicht dasselbe sind. Eine Suchmaschine kann die Existenz einer URL kennen, sie aber dennoch nicht in ihren Index aufnehmen. In der Google Search Console werden solche Fälle beispielsweise oft als „Entdeckt – derzeit nicht indexiert“ oder „Gecrawlt – derzeit nicht indexiert“ angezeigt. Das bedeutet, dass Google die Seite entweder entdeckt, aber noch nicht vollständig gecrawlt hat, oder sie zwar gecrawlt hat, sie aber nicht als relevant genug für die Aufnahme in den Index einstuft.
Die Indexierung hängt nicht nur von der technischen Verfügbarkeit einer Seite ab, sondern auch von ihrer Qualität. Eine Seite muss für Suchmaschinen zugänglich sein, darf kein „noindex“-Meta-Tag enthalten, nicht durch die robots.txt-Datei blockiert werden, keine 404-, 403- oder 500-Fehler liefern und idealerweise einzigartige und nützliche Inhalte bieten. Interne Verlinkung, Eintrag in der Sitemap, externe Links und die allgemeine Domain-Reputation tragen ebenfalls dazu bei.

Für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist die Indexierung eine Grundvoraussetzung für die Sichtbarkeit einer Website. Sie können hochwertige Inhalte erstellen, Titel und Beschreibung optimieren, Mikrodaten einrichten und Backlinks generieren – aber wenn eine Seite nicht indexiert wird, erzielt sie keinen organischen Traffic. Daher ist die Überwachung der Indexierung besonders wichtig für neue Websites, Online-Shops, große Kataloge, Blogs, Nachrichtenprojekte und Seiten, die speziell für die SEO-Optimierung erstellt wurden.
Indexierungsbeschleunigungsdienste beschleunigen den Crawling-Prozess einer URL durch Suchmaschinen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Crawler die Seite besucht. Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme einer Seite in den Index liegt jedoch stets bei der Suchmaschine. Daher ist die beste Strategie eine Kombination aus einer technisch einwandfreien Website, hochwertigen Inhalten, einer effektiven internen Verlinkung und regelmäßiger Indexierungsüberwachung.